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Was ist die CONMEDIA?

Der demografische Wandel fordert die ältere aber auch uns jüngere Generation heraus. Deshalb widmen wir uns am 19. Januar 2012 in der CONMEDIA dem Thema „Leben im Alter/Perspektiven für das Alter“.

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Unsere Gäste auf der Bühne

Franz Müntefering

Franz Müntefering

Franz Müntefering wurde am 16. Januar 1940 in Neheim-Hüsten, Nordrhein-Westfalen, geboren, absolvierte eine Lehre als Industriekaufmann und arbeitete als kaufmännischer Angestellter, bevor er 1966 Mitglied der SPD wurde. Von 1992 bis 2007 hatte er etliche politische Ämter bei den Sozialdemokraten inne, so war er Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Generalsekretär der SPD, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Bundesminister für Arbeit und Soziales. Von 2005 bis 2007 war Franz Müntefering Vizekanzler in der Großen Koalition unter der Führung von Angela Merkel. Nachdem er 2007 aus familiären Gründen vorübergehend von allen seinen Ämtern zurücktrat, wurde er von 2008 bis 2009 erneut zum Vorsitzenden der SPD gewählt. 2009 trat er in dieser Position nicht mehr an, ist jedoch weiterhin Mitglied des Bundestages.

Franz Müntefering ist als ehemaliger Arbeitsminister und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Demografie ein Renten-Experte. Darüber hinaus beschäftigt er sich seit langem mit dem Thema Erwerbstätigkeit und Leben im Alter.


Hubert Seiter

Hubert Seiter

Hubert Seiter, Jurist, begann im November 1982 als Assessor bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. Im Dezember 1995 wurde er zum stellvertretenden Geschäftsführer gewählt. Seit 1. Juli 2008 ist er Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst unter anderem die Bereiche Rehabilitation/Kliniken, Sozialmedizinischer Dienst, Strategie und Kommunikation sowie das Bauwesen. 

Als langjähriger ehrenamtlicher Geschäftsführer des Krebsverbandes Baden-Württemberg ist es ihm ein besonderes Anliegen, die Versorgungsstrukturen aus Sicht der Betroffenen einschätzen zu lassen und zu verbessern. Seit 30. März 2009 ist Hubert Seiter Vorstandsvorsitzender der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden-Württemberg (SAMA).


Wolfgang Gründinger

Wolfgang Gründinger

Wolfgang Gründinger ist am 11. Juni 1984 in Tirschenreuth geboren. Von 2004 bis 2007studierte er in Regensburg Politikwissenschaft und Soziologie mit dem Schwerpunkt westliche Regierungssysteme. 2008 begann er das Studium der Sozialwissenschaften (Schwerpunkt Vergleichende Demokratieforschung) an der Humboldt-Universität in Berlin. Während seiner Studienzeit erhielt Wolfgang Gründinger zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem erhielt er 2005 den Studierendenpreis des Bundesinnenministeriums sowie den Generationengerechtigkeitspreis. Er ist Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG), Mitglied im Think Tank 30 (tt30), der jungen Denkfabrik des Club of Rome, und Mitglied im Beirat der Deutschen Umweltstiftung.

Der Spiegel bezeichnete ihn als "Deutschlands Vorzeige-Mittzwanziger", die Frankfurter Rundschau als"Jugend-Lobbyist". Das Handelsblatt Junge Karriere zählt ihn zur "jungen Elite Deutschlands“ nach dem er sein erstes Buch 2009 veröffentlichte: „ Aufstand der Jungen – Wie wir den Krieg der Generationen vermeiden können“.

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist eine parteipolitisch unabhängige Organisation und sieht sich als gemeinnützige Denkfabrik an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Die Stiftung forscht zu den Themen Generationengerechtigkeit, Nachhaltigkeit und demografische Entwicklungen und versucht in der Politik Bewusstsein für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu schaffen. Ziel ist es, eine langfristige Veränderung in der Gesellschaft hervorzurufen. Ein Förderverein sichert diefinanzielle Basis und damit die Unabhängigkeit der Stiftung.

Laura Halding-Hoppenheit
Laura Halding-Hoppenheit

Die 67-jährige Laura Halding-Hoppenheit ist eine Institution in Stuttgart und wird liebevoll „Schwulenmutter“ genannt. Sie ist seit über 20 Jahren Besitzerin des King’s Club, der ältesten Schwulendisco in Stuttgart, die als Zufluchtsort für Homosexuelle gilt. Darüber hinaus gehören der gebürtigen Rumänin die beiden anderen Lokale Laura’s Club und Boots Club, ebenfalls in Stuttgart. Laura Halding-Hoppenheit setzt sich seit vielen Jahren aktiv für die Rechte Homosexueller, gegen Diskriminierung und für den Kampf gegen Aids ein und hat die Schwulenszene in Stuttgart geprägt. Sie studierte in Rumänien Archäologie und Kunstgeschichte und hat zwei erwachsene Kinder. Als Schauspielerin wirkte sie in der Science-Fiction-Komödie „Zapping Ali(en)“, sowie in der Filmreihe „Glückliche Tage“ mit.


Björn Högsdal

Björn Högsdall

Björn Högsdal wurde 1975 in Köln geboren und wuchs am Bodensee auf. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studium der Literatur‐ und Medienwissenschaften in Kiel.  Björn Högsdal  ist Autor, Kulturveranstalter und Poetry Slammer. 2002 gründete er die Kulturagentur assemble ART, den größten Veranstalter für spokenword und Poetry Slams in Norddeutschland, und er ist Mitbetreiber des Literaturtelefon Kiel. Björn Högsdal  ist Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe und Sieger vieler Poetry Slams im deutschsprachigen Gebiet. 

Seit 2006 gibt und leitet er Workshops zum Thema Poetry Slam, u.a. für das Literaturhaus Schleswig-Holstein, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und im Ausland für das Goetheinstitut. In der Vergangenheit  hatte er diverse Radio- und TV‐Auftritte (WDR, Sat1Comedy) sowie Veröffentlichungen in der Titanic und Anthologien (Carlsen Verlag, u.a.). Im November 2010 erschien sein Solo‐Debut "Hätte ich Deutsch auf Lehramt studiert, wäre das nicht passiert", bei Lektora/Paderborn. Aktuell tourt er mit dem Programm „Slam Preachers aka Poetry Slam“ für das Gauloise VARIÉTÉ LIBERTÉ durch Deutschland.


Ingrid Engelhart

 Ingrid Engelhart


Ingrid Engelhart, geboren 1962, ist seit 2008 Vorsitzende und Geschäftsführerin von „SPES Zukunftsmodelle“ e.V., einem Verein, der Modelle für ein besseres Zusammenleben in der Zukunft initiiert und umsetzt.

Nach dem Studium der Biologie und Theologie an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg war Ingrid Engelhart zunächst als Bildungsreferentin bei der Katholischen Landfrauenbewegung der Erzdiözese Freiburg tätig, wo sie Gruppen organisierter Nachbarschaftshilfe unter dem Motto „Hilfe von Haus zu Haus“ konzipierte und initiierte.

Im Jahr 2002 baute sie das Gemeindeprojekt „Lebensqualität durch Nähe“ in Baden-Württemberg mit auf, das sie bis heute leitet.

Bei SPES ist Ingrid Engelhart unter anderem verantwortlich für das Projektmanagement im Programm „Lebensqualität durch Nähe im Rahmen von LEADER“. Daran beteiligt sind 15 Gemeinden aus Baden-Württemberg. Außerdem hat sie sieben ZeitBank55+-Vereine in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht. Aktuell konzipiert sie Prozesse in Gemeinden, durch die Strukturen entstehen, die den Menschen ein „Altwerden in vertrauter Umgebung“ ermöglichen.

 


 

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