Fotografische Erzählung zu einem Zitat

Die fotografische Erzählung eines Zitates aus dem Buch „girl on the train“ von Paula Hawkins

Lehrveranstaltung Bildsprache & Fotodesign im Sommersemester 2016
Prof. Gabriele Kille, Thomas Weccard, Kristof Lange, Jörg Rohrbacher

In der Lehrveranstaltung Bildsprache & Fotodesign wird den Studierenden zunächst das nötige Basiswissen in Kamera- und Beleuchtungstechnik, Aufnahme und Bildbearbeitung vermittelt. Darauf aufbauend führen die Studierenden am Ende des Semesters das Fotoshooting durch, in dem die einzelnen Komponenten zusammenfließen.

Die Aufgabe:
Die Studierenden hatten im Sommersemester 2016 die Aufgabe ein definiertes Zitat aus dem Roman „girl on the train“ über die beschriebenen Inhalte hinaus zu interpretieren (Stimmung, Umfeld, Personen, Handlungsszenen…). In fotografischer Erzählweise sollte beschrieben werden, was sich in der Geschichte entwickeln könnte. Inszenierung eines fotografischen Handlungsstrangs, der über das vorliegende Zitat hinausgeht.

Lieber Scott Hipwell,
ich heiße Rachel Watson. Sie kennen mich nicht, aber ich würde gern mit Ihnen über Ihre Frau sprechen. Ich habe keine Informationen über ihren gegenwärtigen Aufenthaltsort, und ich weiß auch nicht, was ihr zugestoßen sein mag, aber ich glaube, ich verfüge über Hinweise, die eventuell hilfreich für Sie sein könnten.
Vielleicht möchten Sie lieber nicht mit mir sprechen, das würde ich verstehen, aber falls doch, dann antworten Sie bitte an diese E-Mail-Adresse.
Mit freundlichen Grüßen,
Rachel Watson

Es wurde die Situation des E-Mail-Lesens erzählt. Scott Hipwell wird beim Öffnen der E-Mail bereits in Sorge um seine verschwundene Frau sein. Beim Lesen der Mail werden unterschiedliche Szenarien vor seinem inneren Auge auftauchen. In vier Bildern werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, was mit Scotts Frau passiert sein könnte: Flucht – Entführung – Selbstmord – Affäre. Eingerahmt werden die Gedankenblitze von zwei Bildern, die Scott beim Lesen der E-Mail zeigen. Damit die sehr kurze Zeitspanne deutlich wird, ändert sich dabei nur die Perspektive, nicht das Motiv. Die Gedankenwelt wird durch eine dunklere Bildstimmung von der realen abgegrenzt.

Studentisches Team:
Luisa Gigler
Miriam Kempken
Melanie Schütz
Anna Weinlein

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